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Siemens will Softwarehersteller IBS schlucken

Frankfurt (APA/ag) - Siemens will durch die Übernahme der IBS AG sein Angebot an Automatisierungslösungen für die Industrie ergänzen. Je Aktie des rheinland-pfälzischen Softwareherstellers bieten die Münchner 6,10 Euro in bar und damit einen Aufschlag von rund einem Drittel auf den Schlusskurs vom Dienstag, wie Siemens am Dienstagabend mitteilte.

Firmengründer und -Chef Jürgen Schröder und seine Familie haben ihr Aktienpaket von gut 51 Prozent bereits für 19,8 Mio. Euro an Siemens verkauft. Sie mussten sich mit 5,60 Euro je Aktie zufriedengeben. Inzwischen hält Siemens nach eigenen Angaben 64 Prozent an dem Unternehmen aus Höhr-Grenzhausen in der Nähe von Koblenz. Erklärtes Ziel der Münchner ist es, sich mindestens 75 Prozent der Anteile zu sichern.

IBS beschäftigt rund 200 Mitarbeiter. Das 1982 gegründete Unternehmen bietet Software für das industrielle Qualitäts- und Produktionsmanagement an. 2010 erzielte IBS bei einem Umsatz von 21,3 Mio. Euro ein Betriebsergebnis (Ebit) von 2,4 Mio. Euro.

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